Zahnteam Alpin · Reutte

Zahnkrone in Reutte: geschädigte Zähne stabil versorgen

Eine Zahnkrone kann einen stark geschädigten, aber erhaltungsfähigen Zahn umfassen, stabilisieren und seine Form sowie Kaufunktion wiederherstellen. Im Zahnteam Alpin in Reutte beginnt die Entscheidung für eine Krone mit einer sorgfältigen Untersuchung und einer verständlichen Besprechung der möglichen Behandlungswege.

Orientierung

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine Krone ist meist dann eine Option, wenn für eine normale Füllung nicht mehr genügend stabile Zahnsubstanz vorhanden ist.
  • Nicht jeder beschädigte Zahn braucht eine Vollkrone: Je nach Defekt können auch Füllung, Inlay, Onlay oder Teilkrone infrage kommen.
  • Eine Wurzelbehandlung ist vor einer Krone nicht automatisch erforderlich.
  • Der Zahn wird vorbereitet und anschließend digital mit einem Intraoralscanner oder klassisch abgeformt.
  • Material, Form und Befestigung werden an Zahnposition, Biss, Belastung und ästhetische Wünsche angepasst.
  • Festsitzende Zahnkronen sind bei der ÖGK grundsätzlich Privatleistungen; Ausnahmen sind auf besondere medizinische Situationen begrenzt.
  • Gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollen schützen besonders den Übergang zwischen Krone und natürlichem Zahn.
Zahnerhalt mit Substanz

Was ist eine Zahnkrone?

Eine künstliche Zahnkrone ist eine individuell angefertigte Hülle, die den sichtbaren Anteil eines vorbereiteten Zahns teilweise oder vollständig umfasst. Sie ersetzt nicht die Zahnwurzel. Vielmehr nutzt sie den vorhandenen, erhaltungsfähigen Zahn als Grundlage und gibt ihm wieder eine belastbare Form. Ist ein Zahn bereits verloren gegangen und durch ein Implantat ersetzt worden, bildet eine Implantatkrone den sichtbaren Teil dieses Zahnersatzes.

Das Ziel einer Krone ist nicht nur eine ansprechende Zahnform. Ebenso wichtig sind ein passender Kontakt zu den Nachbarzähnen, ein stimmiger Zusammenbiss und gut zugängliche Kronenränder. Diese Details beeinflussen, wie natürlich sich die Versorgung beim Sprechen, Kauen und Reinigen anfühlt.

Wann ist eine Krone für den Zahn sinnvoll?

Eine Zahnkrone kann sinnvoll sein, wenn ein Zahn durch große Kariesdefekte, eine Fraktur, starke Abnutzung oder umfangreiche ältere Füllungen so geschwächt ist, dass eine neue Füllung allein voraussichtlich nicht ausreichend stabil wäre. Auch nach einer Wurzelkanalbehandlung kann eine höckerdeckende Versorgung nötig werden, wenn viel tragende Zahnsubstanz verloren gegangen ist. Ob dafür eine Teilkrone oder Vollkrone notwendig ist, hängt vom individuellen Befund ab.

Vor einer Überkronung werden nicht nur der sichtbare Defekt, sondern auch Zahnwurzel, Zahnhalteapparat, Zahnfleisch, Biss und Pflegefähigkeit beurteilt. Eine unbehandelte Entzündung oder aktive Erkrankung des Zahnhalteapparats muss in der Regel zuerst versorgt werden. Ist der Zahn nicht mehr zuverlässig erhaltungsfähig, werden Alternativen besprochen, statt ihn lediglich zu überkronen.

Der Entscheidungskompass

Die passende Versorgung richtet sich nicht allein nach der Größe eines Lochs. Entscheidend ist, welche gesunde Zahnsubstanz noch vorhanden ist und welchen Kräften der Zahn ausgesetzt ist.

Eher bei kleineren bis mittleren Defekten, wenn ausreichend stabile Zahnwände erhalten sind.

Kann größere Bereiche und geschwächte Höcker stabilisieren, ohne den Zahn vollständig zu umfassen.

Kommt eher bei sehr großen Defekten, deutlichen Frakturrisiken oder umfassendem Substanzverlust infrage.

Ist die Wurzel nicht erhaltungsfähig oder der Zahn stark gelockert, müssen Zahnentfernung und anschließender Lückenschluss oder Zahnersatz geprüft werden.

Die substanzschonendste Lösung ist nicht automatisch die kleinste Versorgung. Sie ist diejenige, die möglichst viel gesunden Zahn erhält und zugleich den geschädigten Zahn ausreichend schützt.

Individuell geplant

Welche Zahnkrone passt zu mir?

Eine pauschal „beste“ Krone gibt es nicht. Die Material- und Konstruktionswahl hängt unter anderem davon ab, ob ein Front- oder Seitenzahn versorgt wird, wie viel Platz vorhanden ist, wie stark der Zahn belastet wird und ob Zähneknirschen oder Pressen eine Rolle spielt. Auch die Farbe der Nachbarzähne, der Verlauf des Zahnfleischs und persönliche Wünsche werden berücksichtigt.

Vollkeramikkrone

Vollkeramik ist metallfrei und kann Licht ähnlich wie natürliche Zahnhartsubstanz aufnehmen und weiterleiten. Dadurch lässt sich eine Krone häufig unauffällig in die Zahnreihe integrieren. Das Zahnteam Alpin führt vollkeramischen Zahnersatz als Leistung an. Welche Keramik und welche Ausführung für den einzelnen Zahn geeignet sind, wird nach Untersuchung und Funktionsbeurteilung entschieden.

Teilkrone

Eine Teilkrone ersetzt nur die geschädigten oder gefährdeten Bereiche und kann einen oder mehrere Zahnhöcker umfassen. Sie kann eine substanzschonende Alternative zur Vollkrone sein, wenn genügend belastbare Zahnsubstanz vorhanden ist. Ob eine Teilkrone langfristig sinnvoll befestigt werden kann, hängt von Defektform, Materialstärke, Biss und Trockenlegung während der Behandlung ab.

Krone auf einem Implantat

Bei einer Implantatkrone ist die Ausgangslage anders: Der natürliche Zahn ist nicht mehr vorhanden. Ein Implantat übernimmt die Funktion der künstlichen Zahnwurzel, ein Aufbau verbindet es mit der sichtbaren Krone. Planung, zeitlicher Ablauf und Pflege unterscheiden sich deshalb von einer Krone auf einem natürlichen Zahn. Das Zahnteam Alpin verbindet im Bereich Implantologie und orale Chirurgie digitale Diagnostik mit einer strukturierten Behandlungsplanung.

Schritt für Schritt

Wie läuft die Behandlung einer Zahnkrone in Reutte ab?

Der genaue Ablauf hängt vom Befund und von der gewählten Versorgung ab. Häufig sind mehrere Schritte und mindestens zwei Behandlungstermine erforderlich. In bestimmten Fällen sind Vorbehandlungen oder zusätzliche Kontrollen notwendig.

Zu Beginn werden Beschwerden, Vorerkrankungen und Wünsche besprochen. Der Zahn, das Zahnfleisch, die Nachbarzähne und der Zusammenbiss werden untersucht. Falls medizinisch notwendig, ergänzen Röntgenaufnahmen die Beurteilung. Erst danach lässt sich klären, ob der Zahn erhaltungsfähig ist und ob eine Füllung, Teilkrone, Vollkrone oder eine andere Therapie sinnvoll erscheint.

Sie erhalten eine verständliche Erklärung der Befunde, der realistischen Alternativen und der jeweiligen Vor- und Nachteile. Dazu gehören auch Material, Aufwand, voraussichtlicher Ablauf und Kosten. Gerade bei einem Zahn ohne akute Beschwerden hilft diese Planungsphase, den Grund für die Empfehlung nachvollziehbar zu machen.

Karies, undichte Füllungen oder geschwächte Bereiche werden entfernt und der Zahn bei Bedarf aufgebaut. Eine Wurzelbehandlung ist nur erforderlich, wenn das Zahninnere irreversibel geschädigt oder entzündet ist; sie gehört nicht automatisch zu jeder Kronenbehandlung. Anschließend wird der Zahn so vorbereitet, dass ausreichend Platz für eine stabile, passend geformte Versorgung entsteht.

Die Form des vorbereiteten Zahns, der Nachbarzähne und des Gegenkiefers wird erfasst. Laut Leistungsspektrum des Zahnteam Alpin kann dies digital oder klassisch erfolgen. Ein Intraoralscan erzeugt eine digitale Darstellung der Zahnsituation; welche Methode im Einzelfall sinnvoll ist, entscheidet sich anhand der klinischen Ausgangslage.

Wenn die definitive Krone nicht unmittelbar eingesetzt wird, schützt meist ein Provisorium den vorbereiteten Zahn. In dieser Phase kann sich der Zahn vorübergehend empfindlicher anfühlen. Das Provisorium ist weniger belastbar als die endgültige Versorgung. Sehr harte oder klebrige Speisen sollten deshalb gemieden und die Reinigung an die individuellen Empfehlungen angepasst werden.

Vor der endgültigen Befestigung werden Passung, Kontaktpunkte, Zahnfarbe und Zusammenbiss kontrolliert. Eine Krone soll sich nicht „zu hoch“ anfühlen und zugleich funktionell belastbar sein. Erst wenn die klinischen Kriterien stimmen, wird sie mit einem geeigneten Befestigungsmaterial eingesetzt.

Nach dem Einsetzen kann sich der Zahn kurzfristig ungewohnt oder empfindlich anfühlen. Anhaltende Schmerzen, ein dauerhaft zu hoher Biss, Schwellung oder eine lockere Krone sollten zeitnah kontrolliert werden. Regelmäßige Untersuchungen helfen, Kronenrand, Zahnfleisch, Biss und den darunterliegenden Zahn im Blick zu behalten.

Transparent beraten

Kosten und Kostenübernahme

Wahlzahnarztpraxis

Was kostet eine Zahnkrone in Reutte?

Für eine individuell gefertigte Zahnkrone gibt es keinen belastbaren Einheitspreis. Die Kosten hängen unter anderem von Art und Material der Krone, Zahnposition, notwendigem Aufbau, möglicher Vorbehandlung, Befestigung und zahntechnischem Aufwand ab. Online genannte Durchschnittspreise sind deshalb nicht automatisch auf den persönlichen Befund oder die Honorargestaltung einer Wahlzahnarztpraxis übertragbar.

Das Zahnteam Alpin ist eine Wahlzahnarztpraxis. Eine konkrete Kosteninformation sollte nach Untersuchung und Behandlungsplanung schriftlich festgehalten werden. Sinnvolle Fragen vor Beginn sind:

  • Welche Versorgung und welches Material sind geplant?
  • Welche Vorbehandlungen sind enthalten oder könnten zusätzlich notwendig werden?
  • Wie viele Termine sind voraussichtlich erforderlich?
  • Welche Leistungen können bei meinem Versicherungsträger eingereicht werden?
  • Welche Kosten entstehen, wenn während der Behandlung ein anderer Befund sichtbar wird?
Versicherung

Bezahlt die ÖGK eine Zahnkrone?

Nach den aktuellen Informationen der ÖGK ist festsitzender Zahnersatz – dazu zählen übliche Kronen – grundsätzlich eine Privatleistung. Ein Kostenzuschuss ist im Regelfall nicht vorgesehen. Zuschüsse kommen nur bei bestimmten besonderen medizinischen Indikationen in Betracht, wenn ein abnehmbarer Zahnersatz aus medizinischen Gründen nicht möglich ist. Dafür werden unter anderem ein Kostenvoranschlag und eine medizinische Begründung benötigt; die Bewilligung erfolgt im Einzelfall durch den Zahnmedizinischen Dienst der ÖGK.

Wichtig ist die Unterscheidung zur Klammerzahnkrone. Sie dient dem Halt einer herausnehmbaren Teilprothese und wird in den ÖGK-Informationen gemeinsam mit abnehmbarem Zahnersatz behandelt. Diese Regel ist nicht mit der Erstattung einer üblichen Einzelkrone gleichzusetzen.

Bei geringem Einkommen und hohen krankheitsbedingten Ausgaben kann außerdem ein Antrag beim Unterstützungsfonds der ÖGK geprüft werden. Die Entscheidung und Zuschusshöhe sind einzelfallbezogen; es besteht keine pauschale Zusage. Wenn eine Kostenfrage für die Therapieentscheidung wichtig ist, sollten Kostenvoranschlag und mögliche Anträge möglichst vor Behandlungsbeginn mit der ÖGK beziehungsweise dem zuständigen Versicherungsträger geklärt werden.

Langfristig stabil

Pflege, Haltbarkeit und Warnzeichen

Wie lange hält eine Zahnkrone?

Die Lebensdauer einer Krone lässt sich nicht für jeden Menschen gleich vorhersagen. Sie wird von Ausgangsbefund, Passung, Material, Bisskräften, Mundhygiene, Kariesrisiko, Zahnfleischgesundheit und regelmäßigen Kontrollen beeinflusst. Zähneknirschen, starkes Pressen, häufige Säureeinwirkung oder eine schwer zugängliche Reinigung können die Belastung erhöhen.

Eine Krone kann viele Jahre funktionieren, ist aber kein wartungsfreies Bauteil. Auch eine intakte Krone sollte kontrolliert werden, weil Probleme am Kronenrand, am Zahnfleisch oder an der Zahnwurzel nicht immer früh Beschwerden verursachen.

Karies unter Kronen?

Ja. Die künstliche Krone selbst bekommt keine Karies, die verbliebene natürliche Zahnsubstanz jedoch schon. Besonders wichtig ist der Übergang zwischen Krone und Zahn. Lagern sich dort bakterielle Beläge an, kann eine Randkaries entstehen. Auch Zahnfleischentzündungen sind möglich.

Für die Pflege eignen sich – abhängig von der Zahnsituation – Zahnbürste, fluoridhaltige Zahnpasta, Zahnseide oder Interdentalbürsten. Welche Hilfsmittel am Kronenrand am besten funktionieren, kann bei der Kontrolle oder professionellen Zahnreinigung gezeigt werden.

Wann kontrollieren lassen?

Vereinbaren Sie eine Kontrolle, wenn eine Krone locker wirkt, beim Kauen schmerzt, dauerhaft zu hoch erscheint oder am Rand eine Veränderung auffällt. Auch Schwellung, pochende Schmerzen, unangenehmer Geschmack, wiederkehrendes Zahnfleischbluten oder ein abgebrochenes Stück sollten abgeklärt werden. Eine verlorene Krone sollte aufbewahrt und nicht selbst dauerhaft festgeklebt werden.

Akute Beschwerden bedeuten nicht automatisch, dass der Zahn verloren ist. Je früher die Ursache geprüft wird, desto eher lässt sich beurteilen, ob eine Anpassung, Wiederbefestigung, Reparatur, Wurzelbehandlung oder Erneuerung notwendig ist.

Persönlich und nachvollziehbar

Zahnkronen bei Dr. Patrizia Hatzky und Dr. Maurice Hatzky in Reutte

Dr. Patrizia Hatzky, MSc verfügt über einen Masterabschluss in ästhetisch-rekonstruktiver Zahnmedizin und war laut Praxiswebsite als leitende Oberärztin sowie als Assistenzprofessorin im Zentrum Prothetik und Biomaterialien der DPU tätig. Dr. Maurice Hatzky, MSc absolvierte einen Master in oraler Chirurgie und Implantologie und war ebenfalls leitender Oberarzt sowie Assistenzprofessor im Zentrum Prothetik und Biomaterialien der DPU.

Im Zahnteam Alpin werden moderne Zahnmedizin, verständliche Beratung und individuell abgestimmte Behandlungskonzepte miteinander verbunden. Für die Planung einer Zahnkrone in Reutte bedeutet das: Zunächst wird geprüft, welche Versorgung medizinisch sinnvoll ist. Danach werden Ablauf, Material, Alternativen und Kosten nachvollziehbar besprochen.

Persönlich beraten lassen

Ob eine Füllung, Teilkrone oder Vollkrone zu Ihrem Zahn passt, lässt sich zuverlässig erst nach einer Untersuchung beantworten. Vereinbaren Sie einen Termin beim Zahnteam Alpin in Reutte, wenn ein Zahn abgebrochen ist, eine große Füllung Probleme macht oder Ihnen bereits eine Kronenversorgung empfohlen wurde.

Zahnteam Alpin Dr. med. dent. Patrizia Hatzky, MSc & Dr. med. dent. Maurice Hatzky, MSc Südtiroler Straße 18, 6600 Reutte Telefon: 05672 63562 E-Mail: info@zahnteam-alpin.at

Patientenfragen

Häufige Fragen zur Zahnkrone in Reutte

Das hängt davon ab, wie viel stabile Zahnsubstanz vorhanden ist und wie stark der Zahn belastet wird. Bei kleineren Defekten kann eine Füllung genügen; bei größeren Defekten können Inlay, Onlay oder Teilkrone eine Alternative sein. Ist der Zahn stark geschwächt, kann eine Vollkrone das Frakturrisiko verringern und die Kaufunktion wiederherstellen. Eine Untersuchung, gegebenenfalls ergänzt durch Röntgendiagnostik, ist für diese Entscheidung notwendig.

Schmerz zeigt nicht zuverlässig, wie stabil ein Zahn ist. Ein Zahn mit großen Füllungen, Rissen oder stark ausgedünnten Wänden kann beschwerdefrei sein und dennoch unter Kaubelastung brechen. Lassen Sie sich zeigen, welcher Bereich geschwächt ist, welche Alternativen bestehen und welche Folgen ein Abwarten haben könnte. Eine verständliche Begründung gehört zur gemeinsamen Therapieentscheidung.

Eine allgemeine Frist gibt es nicht. Das Risiko hängt von Defektgröße, Rissen, Zahnposition, Biss und Essgewohnheiten ab. Ein akut frakturgefährdeter Zahn kann kurzfristig abbrechen, während in anderen Situationen eine geplante Versorgung ohne unmittelbaren Zeitdruck möglich ist. Fragen Sie konkret, wie dringlich Ihr Befund ist und wie der Zahn bis zum Termin geschützt werden sollte.

Nein. Eine Wurzelbehandlung ist nur notwendig, wenn der Zahnnerv irreversibel entzündet, geschädigt oder abgestorben ist. Ein vitaler, beschwerdefreier Zahn wird nicht allein deshalb wurzelbehandelt, weil eine Krone geplant ist. Bei sehr tiefen Defekten kann sich allerdings erst im Verlauf zeigen, wie nah die Schädigung am Zahninneren liegt.

Nicht automatisch. Entscheidend sind die Menge der verbliebenen Zahnsubstanz, die Zahnart und die spätere Belastung. Vor allem bei stark geschwächten Seitenzähnen kann eine höckerdeckende Teilkrone oder Vollkrone sinnvoll sein. Bei anderen Zähnen kann eine weniger umfangreiche Versorgung genügen. Die Wurzelbehandlung allein ist daher nicht das einzige Entscheidungskriterium.

Die beiden Behandlungen verfolgen unterschiedliche Ziele und lassen sich nicht pauschal vergleichen. Bei der Kronenpräparation kann lokal betäubt werden. Auch eine Wurzelkanalbehandlung erfolgt üblicherweise unter örtlicher Betäubung, wird aber oft an einem bereits entzündeten Zahn notwendig. Die individuelle Schmerzwahrnehmung und die Ausgangssituation beeinflussen das Erleben stärker als der Name der Behandlung.

Beim endgültigen Einsetzen werden vor allem Passung, Kontaktpunkte und Biss geprüft. Das kann Druck erzeugen, sollte aber nicht als starker Schmerz hingenommen werden. Die vorherige Vorbereitung des Zahns kann unter lokaler Betäubung erfolgen. Nach der Behandlung sind vorübergehende Empfindlichkeit oder ein ungewohntes Gefühl möglich. Starke oder zunehmende Beschwerden sollten kontrolliert werden.

Ein Provisorium soll den vorbereiteten Zahn schützen, kann sich aber anders anfühlen als die definitive Krone. Kurzzeitige Empfindlichkeit auf Kälte, Druck oder Süßes ist möglich. Starke Schmerzen, eine lockere Versorgung oder ein dauerhaft störender Biss sind kein Zustand, den man bis zum nächsten regulären Termin einfach hinnehmen sollte. Kontaktieren Sie die Praxis zur Kontrolle.

Leichte Empfindlichkeit kann nach der Behandlung vorübergehend auftreten. Eine genaue „Normaldauer“ lässt sich nicht festlegen, weil Ausgangsbefund und Art der Befestigung unterschiedlich sind. Wenn Schmerzen zunehmen, nachts auftreten, beim Zubeißen deutlich sind, eine Schwellung entsteht oder die Krone anhaltend zu hoch wirkt, sollte der Zahn zeitnah untersucht werden.

Bei Zähneknirschen oder Pressen gibt es kein universell bestes Material. Bruxismus kann jede Form von Zahnersatz zusätzlich belasten. Material, Mindeststärke, Kronenform und Bissgestaltung müssen gemeinsam geplant werden. Je nach Befund kann eine Aufbiss- oder Stabilisierungsschiene sinnvoll sein. Wichtig ist auch, vorhandene Verschleißspuren und Beschwerden in die Planung einzubeziehen.

Vollkeramische Kronen können bei passender Indikation, ausreichender Materialstärke und korrekter Verarbeitung eine belastbare Versorgung sein. „Vollkeramik“ umfasst jedoch unterschiedliche keramische Werkstoffe mit verschiedenen Eigenschaften. Ob eine bestimmte Keramik für einen Frontzahn, Seitenzahn oder eine Person mit Bruxismus passt, muss individuell entschieden werden.

Ja. Die natürliche Zahnsubstanz am Kronenrand kann erneut Karies entwickeln; außerdem können Zahnfleisch, Zahnhalteapparat oder Zahnwurzel erkranken. Gute tägliche Reinigung, passende Zwischenraumpflege und regelmäßige Kontrollen bleiben deshalb notwendig. Eine Krone schützt den umfassten Zahn vor mechanischer Belastung, macht ihn aber nicht unempfindlich gegen alle biologischen Erkrankungen.

Reinigen Sie die Krone wie einen natürlichen Zahn zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta. Säubern Sie zusätzlich die Zahnzwischenräume und den Kronenrand mit Zahnseide oder einer passenden Interdentalbürste. Bei Brücken oder Implantatkronen können spezielle Hilfsmittel erforderlich sein. Lassen Sie sich die geeignete Technik individuell zeigen, weil zu große Zwischenraumbürsten das Zahnfleisch verletzen und zu kleine Beläge zurücklassen können.

Eine seriöse Antwort ist erst nach der Untersuchung möglich. Der Preis verändert sich durch Material, Zahnposition, Aufbau, Vorbehandlungen, digitale oder klassische Arbeitsschritte und zahntechnischen Aufwand. Durchschnittswerte aus dem Internet bilden diese Unterschiede und die Honorare einer Wahlzahnarztpraxis nicht zuverlässig ab. Bitten Sie vor Beginn um einen konkreten Kostenvoranschlag für die geplante Versorgung.

Übliche festsitzende Zahnkronen sind laut ÖGK grundsätzlich privat zu bezahlen. Zuschüsse sind auf besondere medizinische Fälle begrenzt, in denen abnehmbarer Zahnersatz nicht möglich ist, und müssen bewilligt werden. Klammerzahnkronen für den Halt einer Teilprothese werden anders eingeordnet. Lassen Sie daher immer prüfen, welche konkrete Versorgungsform beantragt oder eingereicht werden kann.

Für eine übliche festsitzende Einzelkrone ist eine pauschale vollständige Kostenübernahme durch die ÖGK nicht vorgesehen. Auch ein medizinischer Sonderfall bedeutet nicht automatisch eine Erstattung von 100 Prozent des tatsächlichen Honorars. Maßgeblich sind Versicherungsträger, konkrete Leistung, Bewilligung und geltende Satzung. Holen Sie vor Behandlungsbeginn eine individuelle Auskunft ein.

Sprechen Sie das Thema frühzeitig an und lassen Sie sich Dringlichkeit, Alternativen und einen schriftlichen Kostenvoranschlag erklären. Klären Sie mit Ihrem Versicherungsträger, ob ein Sonderfall, eine erstattungsfähige Begleitleistung oder eine andere Unterstützung vorliegt. Bei geringem Einkommen und hohen Krankheitsausgaben kann ein Antrag beim Unterstützungsfonds der ÖGK geprüft werden. Eine Bewilligung ist eine Einzelfallentscheidung und nicht garantiert.

Eine Krone ist dann sinnvoll, wenn sie einen erhaltungsfähigen, stark geschwächten Zahn voraussichtlich zuverlässiger stabilisiert als eine kleinere Versorgung. Der Nutzen besteht im Erhalt des eigenen Zahns, in Funktion und gegebenenfalls Ästhetik. Ob dieser Nutzen den Aufwand rechtfertigt, hängt von Prognose, Alternativen, Pflegefähigkeit und persönlichen Prioritäten ab. Lassen Sie sich auch erklären, was ohne Behandlung wahrscheinlich wäre.

Bewahren Sie die Krone oder das abgebrochene Stück auf und vereinbaren Sie zeitnah einen Termin. Vermeiden Sie starke Belastung auf der betroffenen Seite. Kleben Sie die Krone nicht dauerhaft mit Haushaltskleber fest. Ob sie wiederbefestigt werden kann, hängt vom Zustand der Krone, des Zahnstumpfs und der Ursache der Lockerung ab.

Eine Zahnkrone umfasst einen vorhandenen Zahn oder bildet den sichtbaren Abschluss eines Implantats. Eine Brücke ersetzt einen oder mehrere fehlende Zähne und wird an Nachbarzähnen oder Implantaten befestigt. Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel im Kieferknochen. Welche Lösung geeignet ist, hängt davon ab, ob der natürliche Zahn erhalten werden kann und wie die Zahnlücke versorgt werden soll.

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Sie möchten wissen, ob Ihr Zahn eine Krone benötigt oder welche Alternative möglich ist? Vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin beim Zahnteam Alpin in der Südtiroler Straße 18 in Reutte. Nach der Diagnose besprechen Dr. Patrizia Hatzky, MSc und Dr. Maurice Hatzky, MSc mit Ihnen den geeigneten Behandlungsweg, die voraussichtlichen Schritte und die Kosten.

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Dr. med. dent. Patrizia Hatzky, MSc & Dr. med. dent. Maurice Hatzky, MSc
Südtiroler Straße 18, 6600 Reutte
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